Erlebniswelt Straßenverkehr

Emotionen im Straßenverkehr spielen eine wichtige Rolle. Sie beeinflussen unser Denken, unsere Aufmerksamkeit, unsere Entscheidungen und unseren Fahrstil. Sie bestimmen, ob wir Risiken eingehen oder auf Sicherheit bedacht fahren. Sie bestimmen, wie wir uns anderen gegenüber verhalten, ob wir aggressiv sind, weil wir uns ärgern, oder ob wir rücksichtsvoll und kooperativ sind, weil wir freundlich und zufrieden sind. Sie geben uns oft vor, in welche Richtung und mit welcher Geschwindigkeit wir uns bewegen wollen. Und sie können jede Vernunft dominieren und Unvernünftiges Geschehen lassen.

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Das Herz hat seine Gründe, welche die Vernunft nicht kennt“ (Blaise Pascal, 1623-1662)

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Temperament und Fahrstil

„Menschen fahren, wie sie fühlen“, das ist eine Beobachtung, die Autofahrer häufig an sich selbst oder bei andern machen können. Ärgernisse und Frustrationen schüren die Bereitschaft, sich aggressiv am Steuer zu verhalten oder Risiken beim Überholen oder fahren mit nicht angepasster Geschwindigkeit einzugehen.

Ängste lassen Unsicherheit aufkommen. Glücksgefühle steigern das Selbstbewusstsein und das Gefühl kompetent zu sein. Menschen unterscheiden sich darin, wie stark sie in gleichen Situationen emotional reagieren, gleichgültig, ob dies positive oder negative Gefühle sind. Dieser individuelle Grad der Empfindungsstärke, der ein Temperamentszug ist, trägt zur Erklärung bei, warum in Konfliktsituationen die einen cool bleiben, die anderen sich über alle Maßen aufregen. Autofahrer mit ausgeprägt heftigen Gefühlsstürmen bringen durch eine unkontrollierte und aggressive Fahrweise sich und andere in Gefahr.

Simply Figure Choleric

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