Professionelle Hilfe finden, wenn es nach einem Verkehrsunfall zu psychischen Belastungen kommt.

Schwere Verkehrsunfälle haben häufig nicht nur schwerwiegende körperliche Schädigungen zur Folge, sie können auch psychisch tiefe Spuren hinterlassen. Die Betroffenen leiden häufig unter Ängsten, Niedergeschlagenheit, Konzentrations- oder Schlafstörungen. Doch an wen wendet man sich, wenn solche Symptome auftreten? Seit dem 15. Juni 2019 gibt es den „Hilfefinder“, eine Internetplattform, die sich in den Dienst einer gezielten und schnellen Hilfe bei auftretenden psychischen Unfallfolgen stellt.

www.hilfefinder.de

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Ältere Autofahrer: So wie sie leben, so fahren sie

Ein Zusammenhang zwischen dem Lebensstil älterer Autofahrer und der Unfallgefährdung konnte Anfang 2000 erstmalig in Deutschland nachgewiesen werden. Die Erkenntnisse hierzu wurden in einer neuen Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen bestätigt und erweitert. Danach erhöht sich das Unfallrisiko von Seniorinnen und Senioren bei einem aktiven Lebensstil, der mit dem Wunsch nach Abwechslung verbunden ist. Das Auto hat für diese Personen eine große Bedeutung.

Der Lebensstil von Seniorinnen und Senioren wurde über die bevorzugten Freizeitaktivitäten, die Filmvorlieben, die Wohnungseinrichtung sowie die persönlichen Werthaltungen definiert. Datengrundlage war eine Repräsentativbefragung von insgesamt 2.066 Personen im Alter ab 55 Jahren [1]. Eine Clusteranalyse ergab insgesamt sechs Lebensstilgruppen - den Anregungen suchenden Typ (12,9 %), den antisozialen Typ (19,6 %), den sozial engagierten Typ (11,9 %), den kritischen Typ (14,6 %), den häuslichen Typ I (18,7 %) und den häuslichen Typ II (22,3 %). Die Gruppen lassen sich folgendermaßen beschreiben:

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Medienkonsum und mediale Kommunikation älterer Menschen

Wie oft schauen ältere Menschen Fernsehen? Wie oft verbringen sie Zeit vor dem Computer und surfen im Internet. Und wie häufig telefonieren sie mit dem Handy oder nutzen ein Smartphone? Diese und weitere Aspekte zur Mediennutzung älterer Menschen wurde im Rahmen einer neuen Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass der Medienkonsum sehr stark vom Lebensstil dieser Altersgruppe abhängt.

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Erlebnishungrige fahren riskanter Rad

Menschen unterscheiden sich in der Intensität ihres Bedürfnisses nach neuen Erlebnissen und Erfahrungen. Was für das Autofahren bereits nachgewiesen wurde, ist nun auch für Radfahrende belegt. Je stärker dieses Bedürfnis ausgeprägt ist, umso riskanter ist die Fahrweise und umso größer die Unfallgefahr.

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Werthaltungen beeinflussen das Autofahren

Werthaltungen können als persönliche Überzeugungen darüber verstanden werden, was einem Mensch im Leben wichtig ist. Wie wichtig ist es, etwas zu leisten? Welche Bedeutung hat Macht für eine Person? Wie wichtig sind Sicherheit und Tradition? Wie wichtig ist es, Spaß im Leben zu haben? In zwei Studien hat die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) einen Zusammenhang zwischen solchen Werten und der Gefährdung als Autofahrer im Straßenverkehr herausgefunden.

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"Leistung ist mir wichtig!"

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Psychological aspects of motorcycling

Motorcyclists are at highest risk of being killed in a road accident. However, within the group of bikers there are subgroups which differ in the degree of being exposed to accident risk. Lifestyles, attitudes and personality traits contribute significantly to the risk of a motorcyclist being involved in an accident.

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Die Deutschen und ihre Autos

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Plakat zur Ausstellung "Geliebt. Gebraucht. Gehasst. Die Deutschen und ihre Autos", © Schleiner+Partner, Freiburg

Mit diesem Thema widmet sich eine Ausstellung im Haus der Geschichte in Bonn der besonderen Beziehung zwischen Mensch und Auto.

Das Gesamtarrangement zeichnet ein facettenreiches Bild von der Bedeutung des Automobils für die Deutschen über Jahrzehnte hinweg. Es belegt umfangreich, dass der fahrbare Untersatz nicht nur ein nützliches Objekt ist, das uns wertvolle Dienste beim Erfüllen der vielfältigsten Lebensaufgaben leistet.

Es ist vor allem auch ein Objekt, das Empfindungen weckt, Freiheiten ermöglicht, als Statussymbol fungiert, Lebensfreude verspricht und Vieles mehr. Es ist ein Objekt der Begierde. Es ist aber auch ein Objekt des Hasses für diejenigen, die in der Automobilität die Ursache von Umweltverschmutzung, Verbrauch von Ressourcen, Beschleunigung oder Unfallleid sehen. Darüber hinaus aber ist das Auto ein Objekt, das in seiner weit über hundertjährigen Geschichte in Sachen Technik, Formen und Farben einem ständigen Wandel unterzogen war. Begleitet von den Veränderungen des Automobils veränderten sich auch die Menschen und mit ihnen die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Umstände, unter denen sie leben. Die Ausstellung "Geliebt. Gebraucht. Gehasst. Die Deutschen und ihre Autos" im Haus der Geschichte lädt seine Besucher zu einer kleinen Zeitreise ein, diesen Wandel anschaulich zu erfahren.

Die Ausstellung kann vom 10.3.2017 bis 21.1.2018 besucht werden und kostet keinen Eintritt.

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Ein Manta aus dem Film "Manta, Manta" von 1991: Foto von Hardy Holte, aufgenommen in der Ausstellung "Geliebt. Gebraucht. Gehasst. Die Deutschen und ihre Autos" im Haus der Geschichte, Bonn.

 

Das Beschleunigungs-Syndrom

Es ist modern geworden, über Beschleunigung und Zeit zu reden; denn wir leben in einer Epoche zunehmender Beschleunigung. Das atemberaubende Tempo, das uns tagtäglich auf Trab hält, um den Alltag zu bewältigen und konkurrenzfähig zu bleiben, lässt uns oft keine Zeit zum Verschnaufen. Ein Termin folgt auf den anderen, und selbst das Privatleben unterwirft sich oft einem strikten Zeitplan, der darauf ausgerichtet ist, möglichst viel in möglichst wenig Zeit zu erledigen.

Fast Traffic Light Trails

Bild: James Thew - Fotolia.com

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A car tells its story

What can I tell you? I'm beautiful. I'm fast. I'm strong. I've covered enough miles to go around the world twice, I know every sidewalk café in my hometown and I've given a lift to the strangest characters you would ever want to meet. A taxi? No, and I'm not a truck, either. It would have been nice to be born a Bugatti, but I wasn't. I'm quite vain and don't like to talk about my age. I love it when my skin shines in the soft sunlight and when my round headlights sparkle and my top gets folded back.

Now I've given myself away, haven't I? I'm a convertible, a real beauty, red with black leather seats (I prefere to be colourful). I feel timeless and elegant in the midst of my sleek nieces and nephews. My heart beats nonstop with six cylinders and I've got 145 horsepower under my hood. You should have seen my owners when they cruised through town on a soft summer night or took a jaunt through the countryside. Proud as a peacock! Men, women - they were all head over heels in love with me. They whispered sweet names in my ear, told me their deepest secrets, kissed me tenderly and caressed my warm metal curves. What a strange species I ended up with!

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Photo: Hardy Holte

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Schlaglichter auf das Verhalten im Straßenverkehr

Warum hängen die Menschen so an ihrem Auto? Sind Ältere ein Sicherheitsproblem im Straßenverkehr? Warum sind viele junge Fahrer besonders unfallgefährdet? Können Frauen besser Auto fahren als Männer?

Diese und viele andere Fragen zum Thema Autofahren möchte ich in diesem Blog beantworten. Aber auch Radfahrer, Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer werden berücksichtigt. Die meisten Beiträge sind komplette Überarbeitungen von Kapiteln aus meinen beiden Büchern "Rasende Liebe. Warum wir aufs Auto so abfahren" und "Der automobile Mensch. Schlaglicher auf das Verhalten im Straßenverkehr". Beide Bücher sind inzwischen vergriffen. Lediglich als e-book sind sie zu beziehen. Aber auch ganz neue Texte werden Eingang in diesen Blog finden.

Zu den Beiträgen dieses Blogs zählen Essays, Übersichtsartikel, Schlaglichter auf einzelne Aspekte der Mobilität und Verkehrssicherheit, Steckbriefe der Verkehrssicherheit (fact sheets zu verschiedenen Themen), Rückblicke, Zeittafeln der Mobilität sowie Mobilitätsaspekte aus der Tierwelt.

Überarbeitungen und Neufassungen liegen bislang nicht als Printfassung vor.

Viele Spaß beim Lesen.

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Bild: Hardy Holte