Erlebnishungrige fahren riskanter Rad

Menschen unterscheiden sich in der Intensität ihres Bedürfnisses nach neuen Erlebnissen und Erfahrungen. Was für das Autofahren bereits nachgewiesen wurde, ist nun auch für Radfahrende belegt. Je stärker dieses Bedürfnis ausgeprägt ist, umso riskanter ist die Fahrweise und umso größer die Unfallgefahr.

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Werthaltungen beeinflussen das Autofahren

Werthaltungen können als persönliche Überzeugungen darüber verstanden werden, was einem Mensch im Leben wichtig ist. Wie wichtig ist es, etwas zu leisten? Welche Bedeutung hat Macht für eine Person? Wie wichtig sind Sicherheit und Tradition? Wie wichtig ist es, Spaß im Leben zu haben? In zwei Studien hat die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) einen Zusammenhang zwischen solchen Werten und der Gefährdung als Autofahrer im Straßenverkehr herausgefunden.

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"Leistung ist mir wichtig!"

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Psychological aspects of motorcycling

Motorcyclists are at highest risk of being killed in a road accident. However, within the group of bikers there are subgroups which differ in the degree of being exposed to accident risk. Lifestyles, attitudes and personality traits contribute significantly to the risk of a motorcyclist being involved in an accident.

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Steckbriefe der Verkehrssicherheit: Sensation Seeking (Abenteuerlust)

Definition: Sensation Seeking ist ein relativ stabiler Temperamentszug. Sensation Seeker haben biologisch bedingt ein ausgeprägtes Bedürfnis nach abwechslungsreichen, neuen Sinneseindrücken. Deshalb nehmen sie oft größere Risiken in Kauf, um dieses Bedürfnis zu befriedigen. -  Das theoretische Konzept wurde von Marvin Zuckermann entwickelt. Es wird mit der Sensation Seeking Scale (Fragebogen) erfasst. -  Sensation Seeking ist bei Männern stärker ausgeprägt als bei Frauen. -  Zwischen 16 und 20 Jahren ist dieser Temperamentszug am stärksten ausgeprägt. Im Alter erfolgt eine Abschwächung.

building base jump in shanghai

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Temperament und Fahrstil

„Menschen fahren, wie sie fühlen“, das ist eine Beobachtung, die Autofahrer häufig an sich selbst oder bei andern machen können. Ärgernisse und Frustrationen schüren die Bereitschaft, sich aggressiv am Steuer zu verhalten oder Risiken beim Überholen oder fahren mit nicht angepasster Geschwindigkeit einzugehen.

Ängste lassen Unsicherheit aufkommen. Glücksgefühle steigern das Selbstbewusstsein und das Gefühl kompetent zu sein. Menschen unterscheiden sich darin, wie stark sie in gleichen Situationen emotional reagieren, gleichgültig, ob dies positive oder negative Gefühle sind. Dieser individuelle Grad der Empfindungsstärke, der ein Temperamentszug ist, trägt zur Erklärung bei, warum in Konfliktsituationen die einen cool bleiben, die anderen sich über alle Maßen aufregen. Autofahrer mit ausgeprägt heftigen Gefühlsstürmen bringen durch eine unkontrollierte und aggressive Fahrweise sich und andere in Gefahr.

Simply Figure Choleric

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